Charité-Sonntagsvorlesung: Hören und Sehen

Störungen der Sinneswahrnehmungen

27.11.2011 - 11:00 Uhr

Hören und Sehen zählen zu den Sinneswahrnehmungen des Menschen. Doch was tun, wenn man die Umwelt nicht mehr richtig wahrnimmt?

Störungen des Hörens können von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit reichen. Dank moderner Behandlungsmethoden stehen von der medikamentösen Therapie bis hin zur operativen Versorgung mit Hörimplantaten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Neue, schonende Operationsmethoden und moderne Implantate erlauben inzwischen auch die Versorgung älterer Patienten sowie von Kindern unter einem Jahr.

Auch die visuelle Wahrnehmung kann gestört sein. Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, zählt in Deutschland zu den häufigsten Erblin­dungsursachen. Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko einer Er-krankung. Das Glaukom ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Sehnervs, die häufig mit einem erhöhten Augeninnendruck einher-geht. Das Gesichtsfeld verkleinert sich mehr und mehr – die Betroffenen bekommen einen Tunnelblick.

Über Störungen des Hörens und Sehens sprechen die Charité-Experten PD Dr. H. Olze von der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Prof. C.-P. Jonescu-Cuypers von der Klinik für Augenheilkunde.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. 

Der Eintritt ist frei.

Info
Veranstaltungsort: 
Charité, Campus Mitte
Bettenhochhaus
Luisenstr. 64
10117 Berlin


Raum/Gebäude: 
Großer Hörsaal