Als sich im Frühjahr 2011 in Deutschland 3842 Menschen mit dem Darmbakterium EHEC infizierten, war die Neurointensiv- und Notfallmedizin gefordert. Die meisten Patienten litten unter wässrigen bis blutigen Durchfällen. Viele entwickelten ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), rund die Hälfte musste künstlich beatmet werden und zeigte neurologische Ausfälle: epileptische Anfälle, Sprachstörungen, Verwirrtheit und Desorientierung. Welche Erfahrungen haben die Mediziner in der EHEC-Krise gesammelt und was können sie daraus für die Therapie und Nachsorge der Patienten lernen?
Tagungspräsidenten:
Professor Dr. med. Matthias Endres,
1. Vorsitzender der DSG, Direktor der Klinik für Neurologie, Charité–Universitätsmedizin Berlin
Professor Dr. med. Peter Vajkoczy,
Leiter der Klinik für Neurochirurgie mit Arbeitsbereich Pädiatrische Neurochirurgie, Charité–Universitätsmedizin Berlin


