Die Medizintechnik gehört für die Region Berlin-Brandenburg zu den Technologiefeldern der Zukunft. Damit liegt die Region auch über dem Bundesdurchschnitt. Über 3.000 zumeist hoch qualifizierte Arbeitsplätze sind so innerhalb der letzten fünf Jahre entstanden. In Berlin wächst die Branche überdurchschnittlich.
Die enorme Dynamik hat mehrere Gründe. Der technische Fortschritt vollzieht sich in immer schnelleren Zyklen und die demografische Entwicklung schafft eine wachsende Nachfrage. Hinzu kommt in der Region ein hervorragendes Zusammenspiel aller wesentlichen Akteure. Es gibt ein dichtes Netz von Unternehmen, medizinischen Einrichtungen und Instituten, bei denen Forschung und Anwendung nah beieinander liegen. Dieses innovative Milieu und die gute Vernetzung der verschiedenen Technologiefelder untereinander bieten beste Voraussetzungen, um der Region weit über die Grenzen der Medizin hinaus wichtige Impulse zu geben.
Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg unterstützen Netzwerke und bedeutende Verbundvorhaben, um die Exzellenz des Technologiefeldes weiter auszubilden. Denn die Medizintechnik ist ein Herzstück des entstehenden Life Science Clusters Berlin-Brandenburg.

Im Projekt "Offener MRT", koordiniert von TSB Medici und gefördert vom Zukunftsfonds Berlin, arbeiten gemeinsam: Bayer Schering Pharma AG, InnoRa GmbH, MGB GmbH, Philips Medizin Systeme GmbH, SOMATEX® Medical Technologies GmbH, W.O.M. AG. Der Zukunftsfonds Berlin fördert Innovationsprojekte mit strategischer Bedeutung für Berlin; sie müssen höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Dr. Bernd Ittermann (Physikalisch-Technische Bundesanstalt, PTB) bei der Einweihung des 7 Tesla-MRT am 20. Januar 2009 in einem neuen Forschungsgebäude im Experimental and Clinical Research Center (ECRC) des des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Photo: David Ausserhofer © MDC




